Fett in der Küche – welches Fett wofür geeignet ist

Fett spielt in der Küche eine zentrale Rolle: Es ist Geschmacksträger, sorgt für Röstaromen und beeinflusst Textur und Mundgefühl vieler Gerichte.
Doch nicht jedes Fett ist für jede Anwendung geeignet. Temperatur, Rauchpunkt und Eigengeschmack entscheiden darüber, ob ein Fett zum Braten, Backen oder für die kalte Küche passt.
Arten von Fett in der Küche
| Fett | Geschmack | Hitzetauglich | Rauchpunkt | Typische Verwendung |
| Butter | aromatisch | ❌ | niedrig | Kurzbraten, Backen |
| Butterschmalz | buttrig | ✅ | hoch | Braten, Steak |
| Olivenöl | fruchtig | ⚠️ | mittel | Schonendes Braten |
| Sonnenblumenöl | neutral | ✅ | hoch | Frittieren |
| Kokosfett | süsslich | ✅ | hoch | Backen |
Der Rauchpunkt – warum er entscheidend ist
Der Rauchpunkt beschreibt die Temperatur, ab der ein Fett sichtbar zu rauchen beginnt. Wird dieser Punkt überschritten, entstehen nicht nur unangenehme Aromen, sondern auch gesundheitlich problematische Stoffe.
Für scharfes Anbraten eignen sich daher nur Fette mit hohem Rauchpunkt.
Welches Fett für welche Anwendung?
Zum scharfen Anbraten
Butterschmalz, raffiniertes Öl, Rinderfett
Für Steaks
Zum Backen
Butter, Margarine, Kokosfett
Für die kalte Küche
Olivenöl, Nussöle
Häufige Fehler beim Umgang mit Fett
- Butter zu stark erhitzen
- Olivenöl für alles verwenden
- Fett mehrfach überhitzen
- Geschmack des Fetts ignorieren
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